Tschechische Literatur



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Tschechische Literatur im Überblick

Die Anfänge

Den Urahnen der heutigen Tschechen, einem seit dem 6. Jahrhundert in Mittelböhmen angesiedelten westslawischen Stamm, gelang es verhältnismäßig früh, die übrigen im Raum siedelnden slawischen Stämme politisch zu einen. Die geographische Lage dieses am weitesten nach Westen vorgeschobenen slawischen Volkes sowie die weiteren günstigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen führten nicht nur zu einer frühzeitigen politischen Aktivierung des Tschechentums, deren Widerhall in der ältesten Geschichtsschreibung und Dichtung zu finden ist, sondern boten überhaupt günstige Voraussetzungen für die frühe Entwicklung der tschechischen Schriftsprache und Literatur.

Am Anfang der tschechischen Literatur stehen lateinische Legenden (Ludmilla, Wenzel) sowie die älteste lateinische Chronik Böhmens, „Chronica Boemorum“ („Kronika ceská“) (1119-21/25), von Cosmas von Prag (1045-21.10.1125). Dieser tschechische Geschichtsschreiber hat seine Chronik bis zu seinem Tod geführt und damit ein besonders wertvolles literarisches Werk seiner Zeit geschaffen. Dieses Werk enthält auch die berühmt gewordene Sage um Libussa, die Gründerin Prags und Ahnherrin der Premysliden, deren Stoff viele Bearbeiter gefunden hat (u.a. Bedrich Smetana, Clemens von Brentano, Franz Grillparzer).

Mit der Tätigkeit der Slawenapostel Kyrill und Method beginnt eine Übersetzungsliteratur (siehe „Slowakische Literatur“) in altkirchenslawischer Sprache (Kirchenlieder, „Wenzelslied“ um 1300). Seit Anfang des 14. Jahrhunderts entwickelte sich eine reichhaltige Versdichtung (Heiligenlegenden v.a. die Katharinenlegende, Mitte des 14. Jahrhunderts); es entstanden Marien-, Passions-, Osterspiele sowie Verschroniken.


Die alttschechische Literatur

Als Werke der ritterlichen Poesie entstanden um 1310 das Epos „Alexandreis“ sowie um 1314 die „Dalimilchronik“, die älteste alttschechische Reimchronik. Das erste bedeutende Prosawerk ist der um 1409 entstandene „Tkadlecek“, ein am „Ackermann aus Böhmen“ des Johannes von Tepl orientiertes Zwiegespräch zwischen dem Autor und dem personifizierten Unglück.

Als bedeutender religiös-philosophischer Schriftsteller trat P. Chelcický hervor. Er wurde zum geistigen Begründer der Böhmischen Brüder, deren große Leistung die „Kralitzer Bibel“ (6 Teile, 1579) war. Nach der Schlacht am Weißen Berg bei Prag im Jahr 1620 kam es zu einer allmählichen literarischen Stagnation und einem Verfall der tschechischen Sprache. Viele Vertreter tschechischer Kultur und Literatur emigrierten. Am bekanntesten ist das Schicksal des Johannes A. Comenius (1592-1670), der emigrieren musste und sein Hauptwerk, „Das Labyrinth der Welt“, im Ausland schuf:

Bildnisse von Komensky
Verschiedene Bildnisse Komenskýs.

Die tschechische Literatur mit ihrer beträchtlichen mittelalterlichden Tradition schien unwiderruflich tot zu sein. Seit der Niederlage der tschechischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg und dem endgültigen Sieg der Gegenreformation war alles Tschechische als protestantisch und ketzerisch verdächtigt und mehr und mehr zurückgedrängt worden. „Doba temna“ nennt man die darauffolgende, mehr als anderthalb Jahrhunderte währende Epoche - „Zeit der Dunkelheit“. Der tschechische Adel war liquidiert.


Die neuere tschechische Literatur

Nationale Wiedergeburt

Den entscheidenden Anstoß zur tschechischen nationalen Wiedergeburt („obrození“) des Tschechentums gaben die Reformen Josephs II. Zwar hätte das Dekret Josephs II. 1774 über den Ausschluss des Tschechischen aus den Ämtern und Schulen einen Schlusspunkt unter die Geschichte des Volkes setzen können. Doch insgesamt bewirkten die liberalen josephinischen Reformen 1780 bis 1790 das Gegenteil. Vom „Geist der Aufklärung“, der nun Einzug ins Staatswesen hielt, ist in diesen Zusammenhängen ebenso zu reden wie vom Zerfall des Feudalismus, der durch sie gefördert wurde. Das „Toleranzpatent“ vom 13. Oktober 1781 ließ die evangelische Konfession zu. Die Aufhebung der Leibeigenschaft ermöglichte die Abwanderung der Landbevölkerung und damit eine Stärkung des tschechischen Elements in den Städten. Das entstehende tschechische Bürgertum pflegte das Tschechische aus praktischen Gründen, aber zugleich als Zeichen der Gemeinsamkeit gegenüber dem weitaus stärkeren deutschen Bürgertum.
Nicht von ungefähr stehen Sprachforschung und Literaturgeschichte am Anfang der nationalen Wiedergeburt: Gesucht wurden nationale Identität sowie ein Rückhalt beim Volk und Anknüpfungspunkte im Überlieferten, zum Beispiel in der Volkspoesie, die auch die „Zeit der Dunkelheit“ überlebt hatte. Die Volkspoesie steht daher auch am Anfang der neueren tschechischen Literatur.
Es entfaltete sich auch eine intensive Tätigkeit auf philologischem und historischem Gebiet. Für Sprache, Prosodie und die ältere Literatur leistete Josef Dobrovský (1753-1829) unvergängliche Pionierarbeit.

In der Folgezeit gingen das Formideal der deutschen Klassik und die Begeisterung für nationale Tradition und Slawentum eine besondere Verbindung ein, die den Prozess der Wiedergeburt tschechischer Literatur stark beschleunigte.
Die Lyrik hielt sich zunächst in bescheidenen Grenzen (Václav Thám, A.J. Puchmajer und sein Kreis), aber immerhin wurde, nach deutschen Vorbildern, eine weltliche, wenn auch modisch anakreontische und rokokohafte Dichtung gepflegt.


Die Romantik

Durch die Berührung mit der deutschen Romantik, besonders mit den Ideen Johann Gottfried Herders (1744-1803), kam es zu einer Blüte der tschechischen Literatur. Große Wirkung hatte die Dichtung über die ruhmvolle Vergangenheit der Slawen „Tochter der Sláva“ (1824; u. später 1837) von Jan Kollár (1793-1852) mit der panslawistischen Forderung nach einer „slawischen Wechselseitigkeit“.
Josef Jungmann (1773-1847) gab dem tschechischen Volk das große Wörterbuch seiner Sprache (1834-1839). Das Gesamtwerk dieses bedeutenden Philologen und Übersetzers wirkte bahnbrechend für die moderne tschechische Literatursprache.

Daneben entstanden Dichtungen im Stil des Volksliedes, besonders der Volksballade (F.L. Celakovský, K.J. Erben). Celakovský (1799-1852) sammelte auch slawische Volkslieder und Sprichwörter, die er in dichterischer Neugestaltung 1829 und 1839 herausgab.
Aus volkstumsromantischem Geist - die tschechische Literatur besaß weder Nationalepen noch Heldenlieder - ließen sich wohl auch die Fälschungen Václav Hankas (1791-1861) erklären, die Königinhofer und Grünberger Handschrift („Rukopis královédvorský“ bzw. „Rukopis zelenohorský“), die tschechische Literaturdenkmäler aus heroischer Vorzeit (13. bzw. 9. Jahrhundert) vortäuschen sollten. Sie wurden als tschechische Entsprechungen von Macphersons „Ossian“ propagiert und fachten den Nationalstolz an. Es kostete einen harten Kampf, bis es um 1880 endgültig gelang, die Fälschungen zu entlarven.
Bleiben die beiden bedeutendsten Historiker der Zeit, Frantisek Palacký (1798-1876) und Pavel J. Safarík (1795-1861), der Verfasser der Quellensammlung „Slawische Altertümer“, zwar Vertreter einer romantisierenden Geschichtsschreibung und Altertumskunde, so ist ihr Engagement für das Tschechische dennoch von unschätzbarem Wert.

Der im nordmährischen Hodslavice geborene Frantisek Palacký war 1839 als böhmischer Landeshistoriograph tätig. 1848 lehnte er die Teilnahme an der Frankfurter Nationalversammlung ab. Palacký vertrat die Interessen der Slawenpartei auf dem Reichstag von Kremsier. Nach dessen Auflösung kehrte er erst 1861 als Führer der Alttschechen im österreichischen Herrenhaus und im böhmischen Landtag in die Tagespolitik zurück. In seinen Schriften (u.a. der monumentalen „Geschichte von Böhmen“, 5 Bde., 1836-67, „Urkundliche Beiträge zur Geschichte des Hussitenkriegs“, 1873) wertete er die Hussitenzeit zur zentralen Epoche der tschechischen Geschichte auf.

Eigene und neue Wege beschritt der bedeutendste Vertreter der tschechischen Romantik, Karel Hynek Mácha (1810-1836), der in der kurzen, ihm zugemessenen Lebensspanne wenig Widerhall fand und dessen Leistung erst Jahrzehnte später voll zur Wirkung kommen sollte. Von Byron und der polnischen Romantik inspiriert, hinterließ dieser leidenschaftliche Individualist als Meisterwerk die Verzählung „Máj“ (1836, dt. „Mai“). In dieser romantischen Erzählung eines Räuberschicksals sind gedankliche Kühnheit - die Vision des Ichs im Augenblick des Sterbens - , heißer Lebensdurst und Heimatliebe mit bis dahin unerreichter Ausdruckskraft gestaltet.

Als Begründer des modernen tschechischen Dramas gelten V.K. Klicpera und Josef Kajetán Tyl.


An der Wende der Romantik zum Realismus

steht der bedeutende Roman „Großmutter“ (1855) von Bozena Nemcová (1820-1862), der bis heute zu den meistgelesenen Werken der tschechischen Literatur gehört.


Der Realismus

Der Realismus bevorzugte zunächst soziale (Jan Neruda, 1834-1891, Hauptwerk: „Povídky Malostranské“, 1878), dann immer stärker politische Themen und stand unter dem Einfluss der russischen Realisten und Émile Zolas. In den 1860er bis in die 1890er Jahren sind besonders zwei literarische Hauptströmungen um ihre gleichnamigen Publikationsorgane zu nennen:

    die »Máj“-Bewegung (Jan Neruda, Vítezslav Hálek),
    die nationale Akzente setzende „Ruch“-Gruppe, insbesondere Svatopluk Cech, K.V. Rais, J. Holecek, Alois Jirásek, Z. Winter und Teréza Nováková.
Zu dieser Entwicklung und deren Weiterentwicklung zu der dritten bedeutenden, kosmopolitischen Strömung und Zeitschrift, „Lumír“, trug die durch die Rückkehr der tschechischen Abgeordneten in den sog. Reichsrat bewirkte Belebung nicht nur des politischen, sondern auch des kulturellen tschechischen Lebens bei.
Die Zeitschrift „Lumír“ wurde von den Jahren 1877-1898 von Josef Václav Sládek geleitet und im Wesentlichen von zwei Dichtern repräsentiert - von Jaroslav Vrchlický und Julius Zeyer. Die „Lumírovci“ knüpften an die „Májovci“ an: Sie setzten die Freiheit der dichterischen Form und ihre Weltaufgeschlossenheit durch. Beeinflusst wurden sie besonders von den französischen Parnassiens, die eine formale Ausgefeiltheit der Poesie forderten.

Im Zuge dieses kulturellen Aufschwungs wurde 1881 das „Národní divadlo“ feierlich mit Smetanas „Libuse“ eröffnet - seine Tätigkeit konnte es nach einem Brand definiv 1883 aufnehmen. 1882 erhielt auch die Prager Universität ihre „tschechische Eigenständigkeit“: Sie wurde in eine tschechische und eine deutsche Universität aufgeteilt. Es kamen neue, junge Wissenschaftler mit Weltblick nach Prag - z.B. Tomás Garrigue Masaryk (1850-1937) aus Wien. Die tschechische Geschichtsschreibung mit Jaroslav Goll (1846-1929) entwickelte eine eigene wissenschaftliche Schule. Die tschechische Sprachwissenschaft wurde durch Jan Gebauer belebt. Ins Zentrum des öffentlichen Interesses gelangten erneut die oben erwähnten Handschriften „Ruskopis královédvorský“ und „Rukopis zelenohorský“, nachdem Prof. Jan Gebauer (1838-1907) in Masaryks Revue „Atheneum“ eine neue wissenschaftliche Untersuchung ihrer Echtheit gefordert hat.
Auch die Bemühungen der nationalen literarhistorischen Schule Jaroslav Vlceks (1860-1930) dürfen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Die Moderne

In den 1890er Jahren formte sich die tschechische Moderne unter dem Einfluss besonders des französischen Symbolismus unter der kritischen Führung von F.X. Salda heraus und erreichte ihren Höhepunkt in der sprachgewandten, individualisierten, auch soziale Themen gestaltenden Lyrik von Otokar Brezina und Petr Bezruc; daneben auch Josef Hora mit Lyrik des proletarischen Großstadtelends. Mit starker Betonung religiöser Thematik bildete sich als Gegenpol eine katholische Moderne.


Die 20er Jahre

Die 1920er Jahre waren durch die Künstlergruppe des „Devetsil“ bestimmt, die zunächst dem Proletkult nahe stand, v.a. Vítezslav Nezval und Karel Teige, die Schöpfer der literarischen Avantgardebewegung des Poetismus. Weitere Vertreter waren K. Biebl und Jaroslav Seifert (Nobelpreis für Literatur 1984) sowie in ihren Anfängen Frantisek Halas, V. Holan und V. Vancura. Diese Avantgardebewegung war auch nach der Auflösung des „Devetsil“ (seit Ende der 1920er Jahre) weiter lebendig.


Die 30er Jahre

Zu den wirkungsvollsten Erzählern der 1930er Jahre gehören Jaroslav Hasek, Karel Capek, I. Olbracht, Bozena Benesová, Marie Majerová und Marie Pujmanová. Während der Zeit der deutschen Okkupation wurde nahezu alles literarische Schaffen und Publizieren mit Gewalt unterdrückt.


Nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg erzwangen die politischen Verhältnisse die Anpassung an Normen des sozialistischen Realismus, der eine Reihe von Autoren folgte, u.a. Nezval, Olbracht, Majerová, Pujmanová, Jan Drda und V. Rezác; einige Autoren emigrierten (E. Hortovský) oder verstummten (Frantisek Langer, V. Holan, J. Deml, J. Weil). Erst Ende der 1950er Jahre bis zum Höhe- und Wendepunkt 1968 konnte sich die tschechische Literatur in Teilbereichen vom politischen Druck befreien.


Die 60er Jahre

Die tschechische Literatur der 1960er Jahre wandte sich von vereinfachten Konstruktionen und Klischees ab und berücksichtigte stärker persönlicher Erfahrungswelt und Philosophie, in der Lyrik F. Hrubín, J. Skácel, I. Skála, O. Mikulásek, V. Závada, in der Prosa L. Fuks, Jirí Grusa, Ivan Klíma, Milan Kundera, V. Páral, Jan Procházka, Bohuslav Hrabal, Vera Linhartová, Ludvík Vaculík, im Drama Pavel Kohout und Václav Havel. Die sowjetische Invasion im August 1968 beendete die Phase der relativen Liberalisierung des literarischen Schaffens: Die Literatur wurde einer rigorosen politischen Zensur unterworfen und ideologisch gleichgeschaltet, die literarische Presse liquidiert, der Schriftstellerverband aufgelöst und neu gegründet; die literarischen Führer des Prager Frühlings wurden verfolgt, z.T. in die Emigration getrieben, viele Autoren erhielten Publikationsverbot. Dies alles führte zu einer weitgehenden Spaltung der tschechischen Literatur in die offiziell gebilligte Literatur, die Untergrund- und die Exilliteratur.


Die 70er und 80er Jahre

Zur Emigration entschlossen sich u.a. Josef Skvorecký, Arnost Lustig, Milan Kundera, Grusa, Kohout, M. Napravník, I. Divis.

Die in der Tschechoslowakei verbliebenen Autoren, die offiziell nicht publizieren durften, u.a. Havel, Uhde, Klíma, Jan Trefulka, A. Kliment, M. Simecka, Vaculík, K. Sidon, K. Recka, veröffentlichten in Exil- und Samizdatverlagen (Exilliteratur).

Das Phänomen der „Samizdat-Literatur“

Das tschechische literarische Exil der siebziger und achtziger Jahre kennt in der modernen tschechischen Geschichte keine analoge Entwicklung. Die Bewegung erhielt als Folge der dritten großen nationalen Tragödie innerhalb von dreißig Jahren in der Tschechoslowakei, d.h. als Folge der Okkupation des Landes durch fünf Staaten des Warschauer Pakts, ein so ausgeprägtes Potential, dass sich der Schwerpunkt einiger kultureller Bereiche hinter die westlichen Grenzen des Landes verschoben hat, vor allem nach Westeuropa, in die USA und nach Kanada.
In diesem Zusammenhang ist aber auch darauf hinzuweisen, dass auch schon nach dem Februar 1948 in der Emigration eine Reihe beachtlicher Editionen erschienen ist, in der so bedeutende Autoren wie Jan Cep, Egon Hostovský, Frantisek Listopad, Premysl Pitter, Viktor Fischl und andere publizierten (s. dazu Untersuchungen von L. Seflova und Antonin Kratochvil).

Nach der „sanften“ Revolution 1989

Seit der „sanften“ Revolution im November 1989 stehen Fragen der Normalisierung des kulturellen Lebens, die Veröffentlichung und Aufführung der seit Ende der 1960er Jahre verbotenen Werke, die Rückkehr der exilierten Autoren und die literarische Aufarbeitung der letzten Jahrzehnte (J. Putík, J. Zábrana, J. Kratochvíl, M. Viewegh u.a.) im Vordergrund.


Bibliographie:

Mühlberger, J.: Tschechische Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. München 1970.

Kunstmann, H.: Tschechische Erzählkunst im 20. Jahrhundert. Köln 1974.

Baumann, W.: Die Literatur des Mittelalters in Boehmen. Deutsch-lateinische-tschechische Literatur vom 10. bis 15. Jahrhundert. München 1978.

Mestan, A. u. Lettenbauer, W.: Geschichte der tschechischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. Köln 1984.

Schamschula, W.: Geschichte der tschechischen Literatur, 2 Bde. Köln 1990-96.

Zur tschechischen Literatur 1945-85. Mit einem Titelverzeichnis der „Hinter Schloß und Riegel“-Literatur, hg. v. W. Kasack. Berlin 1990.

Bock, I.: Die Spaltung und ihre Folgen. Einige Tendenzen der tschechischen Literatur 1969-1989. Berlin 1993.

Spoken Czech literature. Oslo 1997.

Thomas, A.: Anne's Bohemia. Czech literature and society, 1310-1420. Minneapolis, Min., 1998.

Zand, L.: Totaler Realismus und peinliche Poesie. Tschechische Untergrund-Literatur 1948-1953. Frankfurt am Main 1998.


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Das Kapitel ist in ständiger Vervollkommnung; Stand des Dokuments: 09.04.2003